
Im Kindergarten arbeiten derzeit sieben Erzieherinnen, vier Kinderpflegerinnen und eine Heillpädagogin.
Es gibt zwei Vormittagsgruppen und eine Nachmittagsgruppe, u.a. mit den Kindern der Ganztagsbetreuung. Alle drei Gruppen sind integrative Gruppen mit 18 bis 22 Kindern pro Gruppe. Jede Gruppe wird von je zwei bzw. drei Erzieherinnen und einer bzw. zwei Kinderpflegerinnen, sowie stundenweise von unserem hausinternen heilpädagogischen Fachdienst (Heilpädagogin) betreut.
"Hilf mir mich zu entwickeln!" - ENTWICKLUNG ist etwas WUNDERBARES!
Wir begleiten die Kinder über den Tag, sind offen für ihr Befinden, gehen gemeinsam mit ihnen "ein Stück Weg". Die Aktivität bleibt bei den Kindern. Sie können nach ihren spontanen Aktivitäten und Impulsen leben. Wichtig ist dabei, dass wir diese innere Aktivität sehen, anerkennen und alles tun, um sie zu unterstützen, ihr freien Raum und Zeit zu geben und sie zu fördern. Wir haben das feste Vertrauen, dass das Kind von innen her auf ein geordnetes, diszipliniertes und rücksichtsvolles Tun hin angelegt ist und danach auch von selbst drängt. Wir begegnen den Kindern mit Liebe und Achtung, halten uns zurück, beobachten das Kind und geben Hilfe und Anregung, wo das Kind es möchte oder braucht. Denn nur ein akzeptiertes Kind akzeptiert auch andere (Schwächere, Beeinträchtigte). Wir nehmen die Kinder in ihrer Individualität und Einzigartigkeit an. Dies macht Integration für uns selbstverständlich. Wir respektieren das Kind als eigenständige Person und gestehen ihm zu seinen eigenen Rhythmus zu finden, seinen sensiblen Phasen entsprechend auf Dinge zuzugehen und in seinem individuellen Tempo und mit selbstbestimmten Wiederholungen Tätigkeiten auszuführen. Dabei gelten folgende Grundsätze "Schau' auf das Kind!" im Sinne einer genauen und reflektierenden Beobachtung und "Hilf' mir, es selbst zu tun!". Das Kind tut alles alleine, was es alleine tun kann.
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Wir sind uns der nötigen Rollenvielfalt bewusst. Wir sind Bezugsperson, d.h. das Kind darf die "Nähe" zum/zur Erzieher/in bestimmen. Wir laden die Kinder zu Aktivitäten ein und sind auch Berater /in bei auftretenden Konflikten und auftauchenden Problemen. Wenn der/die Erzieher/in überflüssig ist, ist das Wichtigste getan. Das Kind hat Selbständigkeit erreicht und damit Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl erworben. Wir gehen im "freien Spiel" unterstützend vor. Kommt es im Spiel der Kinder zu Konflikten oder Stockungen, greifen wir ggf. die Spielideen der Kinder auf und geben einen kurzen weiterführenden Impuls (Idee). Wir nutzen die Zeiten im Tagesablauf, um dem einzelnen Kind besonders Beachtung zu schenken. Das Gefühl "Wahrgenommen zu werden" bestärkt das Kind in seinem Tun und stärkt das Selbstvertrauen. |
